Frühdefibrillation …
... ist eine lebensrettende Notfallmaßnahme beim plötzlichen Herzstillstand. Durch starke Stromstöße soll die normale Herzaktivität wieder hergestellt werden. Das dazu verwendete Gerät nennt man Defibrillator (kurz: Defi), es kann schon vor dem Eintreffen des Notarztes von Laien bedient werden.
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Evangelische Kirchengemeinde stellt Defibrillatoren auf

Die Evangelische Reformationskirchengemeinde Neuss wird für ihre Gemeindezentren am Berliner Platz und in der Furtherhofstraße Defibrillatoren anschaffen. Die Kosten übernimmt die Stiftung der Gemeinde. „Für Gemeindemitarbeitende und interessierte Gemeindeglieder wird eine Schulung zur Benutzung der lebensrettenden Geräte angeboten, die von in der Ökumenischen Notfallseelsorge Neuss ehrenamtlich tätigen Lehrrettungsassistenten übernommen werden soll,“ erklärt die Presbyteriumsvorsitzende Angelika Tillert.

Defibrillatoren können durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden und durch Messungen und Anweisungen Unterstützung bei Erste-Hilfe-Maßnahmen geben. Die Geräte sind mit einer Sprachausgabe ausgestattet und auch von medizinischen Laien bedienbar. Die Idee zur Anschaffung geht auf die Initiative DEFI Neuss zurück, die u.a. vom Stadtverordneten Thomas Kaumanns und dem Arzt Matthias Laufenberg betrieben wird. Ziel der Initiative ist, dass in möglichst vielen öffentlichen Einrichtungen in Neuss Defibrillatoren aufgestellt werden.

Die Stiftung der Evangelischen Reformationskirchengemeinde Neuss wird die Anschaffung der Geräte für die Gemeindezentren finanzieren. Sie sammelt Stiftungskapital, aus dessen Erträgen Ausgaben für die Kirchengemeinde finanziert werden. „Der Vermögensstock bleibt dabei unangetastet, um eine dauerhafte Basis für die Finanzierung der Gemeindearbeit aufzubauen,“ erläutert Wieland Schneider, Vorsitzender des Kuratoriums.

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