Frühdefibrillation …
... ist eine lebensrettende Notfallmaßnahme beim plötzlichen Herzstillstand. Durch starke Stromstöße soll die normale Herzaktivität wieder hergestellt werden. Das dazu verwendete Gerät nennt man Defibrillator (kurz: Defi), es kann schon vor dem Eintreffen des Notarztes von Laien bedient werden.
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Regiobahn mit Defibrillatoren ausgestattet

Kaarst/Mettmann (NGZ) Wenn das Herz stillsteht, geht es um Leben und Tod. Hilfe muss her und zwar schnell. In den Fahrzeugen der Regiobahnlinie S 28, die täglich zwischen Kaarst und Mettmann verkehren, gibt es deshalb ab sofort Defibrillatoren, mit denen jeder Leben retten kann.

Der plötzliche Herztod ist mit 130 000 Opfern die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Öffentlich zugängliche AED (Automatisierte Externe Defibrillatoren) zur Reanimation, umgangssprachlich auch Defis genannt, sind mit wenigen Handgriffen für jeden einfach anzuwenden und können in den entscheidenden ersten Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes Leben retten. Insgesamt gibt es bei der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft jetzt 14 solcher mobilen Geräte. Zwölf davon kommen in den Fahrzeugen zum Einsatz. Die Defis sind zusammen mit einer Erste-Hilfe-Tasche beim Triebfahrzeugführer deponiert. Weitere Geräte befinden sich im Kundencenter und in der Werkstatt in Mettmann.

Mit Defibrillatoren wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen, das bei etwa 90 Prozent aller Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand auftritt. Ursache ist oft ein Herzinfarkt. Nur ein gezielt ausgelöster Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot.

Vor kurzem wurden die Geräte des Modells Modell Lifeline VIEW AED an die Regiobahn übergeben. Jürgen Hambuch, Geschäftsführer der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft: „Wir fühlen uns unseren Fahrgästen gegenüber verpflichtet und wollen unseren Fahrgästen so ein Stück mehr Sicherheit geben. Niemand kann an den Geräten etwas falsch machen. Im Gegenteil – man kann ein Leben retten.“

Quelle: Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 16. April 2012

Kaarst/Mettmann (NGZ) Wenn das Herz stillsteht, geht es um Leben und Tod. Hilfe muss her und zwar schnell. In den Fahrzeugen der Regiobahnlinie S 28, die täglich zwischen Kaarst und Mettmann verkehren, gibt es deshalb ab sofort Defibrillatoren, mit denen jeder Leben retten kann.


Der plötzliche Herztod ist mit 130 000 Opfern die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Öffentlich zugängliche AED (Automatisierte Externe Defibrillatoren) zur Reanimation, umgangssprachlich auch Defis genannt, sind mit wenigen Handgriffen für jeden einfach anzuwenden und können in den entscheidenden ersten Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes Leben retten. Insgesamt gibt es bei der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft jetzt 14 solcher mobilen Geräte. Zwölf davon kommen in den Fahrzeugen zum Einsatz. Die Defis sind zusammen mit einer Erste-Hilfe-Tasche beim Triebfahrzeugführer deponiert. Weitere Geräte befinden sich im Kundencenter und in der Werkstatt in Mettmann.


Mit Defibrillatoren wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen, das bei etwa 90 Prozent aller Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand auftritt. Ursache ist oft ein Herzinfarkt. Nur ein gezielt ausgelöster Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot.


Vor kurzem wurden die Geräte des Modells Modell Lifeline VIEW AED an die Regiobahn übergeben. Jürgen Hambuch, Geschäftsführer der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft: „Wir fühlen uns unseren Fahrgästen gegenüber verpflichtet und wollen unseren Fahrgästen so ein Stück mehr Sicherheit geben. Niemand kann an den Geräten etwas falsch machen. Im Gegenteil – man kann ein Leben retten.“

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